Mein 3 Säulen Modell der hochsensibelgerechten Ernährung

Ernährungsberatung Hochsensibilität

Die Basis - back to the roots:

Naturnahe Ernährung = Gesunder Darm versus Reizdarm

Das must have:

Mikronährstoffe (Vitalstoffe) zur Stressresistenz

Ernährungsberatung Hochsensibilität

Das Topping:

Kräuter und Gewürze als Anti-Stress Booster

Warum das 3 Säulen Modell funktioniert

Der Kern der meisten Symptome, unter denen insbesondere hochsensible Menschen leiden, sind die Folgen von Stress und Überreizung.  Im Grunde sind sehr viele unserer Erkrankungen in Wahrheit Stressfolgeerkrankungen - Symptome und Krankheiten, die sich nur durch einen anhaltenden, hohen Stresslevel erst manifestieren. Die häufigsten Stressfolgeerkankungen bei Hochsensiblen sind die Migräne, der Reizdarm, Darmprobleme im Gesamten, und die Neigung zu Einschlaf, oder Durschschlafstörungen.

Unstimmigkeiten des Körpers sind somit immer in Ihrer Ganzheitlichkeit zu betrachten – jedes Symptom, jede Erkrankung, ja jedes „Zipperlein“ ist nie rein körperlich, sondern steht fast immer auch in Bezug zu unserem persönlichem Umgang mit Stress, unserem Schlafverhalten, unserem Maß an körperlicher Bewegung und ganz besonders, unserer Fähigkeit, nach einer Reizüberflutung wieder komplett zu regenerieren.

Fehlt es uns an diesen Ressourcen, können wir zwar das akute Symptom behandeln, jedoch wird dies nur für kurze Zeit anhalten.

Mit meinem 3 Säulen Ernährungsmodell schenke ich dir neue Ressourcen, mit denen du dir ein festes, stabiles Fundament aufbauen kannst. Hier orientiere ich mich immer an der Prävention von Stressfolgen. Mit meinem back to the roots - must have - topping Modell zeige ich dir eine Lösung, die deinem Körper und vor allem deinem Gehirn mehr Stressresistenz und Gelassenheit schenkt.

Vitalstoffe und Vitalstoffmangel

Vitalstoffe - was ist das eigentlich?
Und warum ist es wahrscheinlich, dass Du einen Vitalstoffmangel hast?

Die Frage nach der Bedeutung von Vitalstoffen und Nahrungsergänzung wird mir fast immer als erstes gestellt und - zugegebenermaßen hatte auch ich -vor meiner Ausbildung- kein eindeutig klares Bild zum diesem Thema.

Sind das "spezielle" Stoffe, mit denen wir fitter werden können? Geheime Zaubermittel, die wir einnehmen müssen, um endlich frühs schwungvoll ausgeschlafen aufzustehen und den ganzen Tag topfit und konzentriert zu sein?

Nun, ein Punkt stimmt tatsächlich, diese Stoffe müssen von aussen, bestenfalls durch die Nahrung, zugeführt werden, damit sie uns gesund, vital und glücklich erhalten. Allerdings sind diese ominösen Vitalstoffe keine Zaubermittel, sondern ganz einfach unsere Lebensstoffe, zu denen vor allem die Mikronährstoffe:

  • Vitamine, 
  • Mineralien und Spurenelemente 
  • Essentielle (notwendige) Fettsäuren, 
  • Essentielle Aminosäuren 
  • und weitere Vitalstoffe zählen


Unser Körper ist auf diese Vitalstoff-Bausteine dringend angewiesen, um bestimmte Organ- und Zellfunktionen aufrechtzuerhalten.

Ein Mensch ist gesund, wenn seine Zellen gesund sind - wenn unsere Zellen über alle Substanzen verfügen, die sie für ihre vollständige Funktion benötigen, bleiben wir gesund. Nur mit Vitalstoffen kann unser Körper optimal funktionieren, und uns tatsächlich mit einem fittem Grundgefühl, einer lebendigen Vitalität, einer stabilen Konzentrationsfähigkeit und weiteren wichtigen Funktionen auszustatten. Vitalstoffe sind daher wichtig und essentiell!

Fehlen bestimmte Vitalstoffe kommt es zu einem Vitalstoffmangel, dieser kann langfristig zu unspezifischen Symptomen wie Müdigkeit, Erschöpfung oder Abwehrschwäche führen.

Nun fragst du dich vielleicht: Diese Stoffe sind doch sowieso in unserer Nahrung? Wenn ich einen Apfel esse, nehme ich doch genug Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente auf?

Hierzu meine ganz klare Antwort: Jein. Denn: Du nimmst heute mit einem Apfel zwar weiterhin Nährstoffe und Vitalstoffe auf - jedoch lange nicht mehr so viele Vitalstoffe, wie in diesem Lebensmittel ursprünglich von der Natur für uns vorgesehen sind.

Nicht nur die Auslaugung unserer Böden, auch die industrielle Verarbeitung unserer Lebensmittel bewirkt einen massiven Vitalstoffverlust unserer Lebensmittel.
Dadurch entsteht für uns Menschen über die Jahrzehnte ein Vitalstoffverlust, der sogar bei einzelnen Lebensmitteln bis zu 80%. beträgt. Eine Übersicht zum Vitalstoffverlust von Obst und Gemüse finden Sie hier:

Wir müssten heute also heute oft das 6-8 fache an Obst und Gemüse essen, um unserem Körper das zu geben, was er braucht um optimal zu funktionieren - aber wer schafft das tatsächlich? Ein Vitalstoffmangel ist daher ein häufiges Problem, was aktuell völlig unterschätzt wird.

In meiner Ernährungsberatung integriere ich auch immer eine Vitalstoffberatung und helfe dir, eine Orientierung im Dschungel der Nahrungsergänzung für Hochsensible und Präparate zu finden. Ich kläre dich gerne einfach laienverständlich über Vitamine, Mineralstoffe usw auf. und gebe Dir Tipps für die richtige Zufuhr und tägliche Ergänzung.


 

Vitamin D und Hochsensibilität

 

Vitamin D, ist neben Magnesium, und Omega 3 ein Vitalstoff, den ich nicht nur im Winter tatsächlich unbedingt zusätzlich ergänzen würde.

In meiner Arbeit sehe ich, dass gerade hochsensible Menschen einen enormen Verbrauch an Vitalstoffen, insbesondere Vitamin D und Magnesium haben.
Durch die niedrigere Reizschwelle bei einer Hochsensibilität arbeitet das Gehirn auf Hochtouren, und benötigt für diese Arbeit in erster Linie Vitalstoffe, Nährstoffe und Hormone.

Hier spielt Vitamin D eine wichtige Schlüsselrolle, denn im Gehirn gibt es sehr viele Vitamin D Rezeptoren, was auf einen hohen Bedarf des Hormones hinweist. Kurz: Fast alle Nervenzellen, auch die im Gehirn, sind von Vitamin D abhängig.  Dazu hat Vitamin D eine enorm bedeutende Rolle in der Regulation des Glücksbotenstoffes Serotonin und beeinflusst auch die Synthese von unseren Stresshormonen wie z.b. Noradrenalin. Damit hat ein hohes Vorkommen an Vitamin D im Organismus eine unmittelbare Wirkung auf unsere Stressresistenz, unsere Stressregulation, und unsere Stimmung und psychische Verfassung.

Wichtig zu wissen ist: Wir schaffen es nicht, unseren Vitamin D Tagesbedarf mit der Nahrung zu decken - dazu müssten wir täglich Unmengen von Fisch, Eiern und Butter essen. Wenn wir unseren Vitamin D Speicher im Sommer, durch konsequentes, richtig durchgeführtes Sonnenbad, etwas „füllen“ können, kann uns dieser tatsächlich noch einige Wochen lang ausreichen, um den Tagesbedarf an Vitamin D auch im Herbst noch zu decken.

Spätestens Anfang Oktober ist die Bildung von Vitamin D aufgrund der niedrigen UVB-Strahlungsintensität aber nicht mehr möglich.

Die nächste Bildung von Vitamin D beginnt erst wieder im Frühjahr, wenn der Sonnenstand wieder höher als etwa 45 Grad erreicht. In dieser Zeitspanne kann leider niemand, wie immer wieder in verschiedenen Medien behauptet, vom Vitamin D Speicher des Sommers leben. Unser Vitamin D Speicher bzw. Spiegel müsste weit über tropische Normalwerte liegen, um damit annähernd über den Winter zu kommen.

Dies schaffen wir aber nur, wenn wir mehrere Voraussetzungen erfüllt bekommen.

  • Der Sommer müsste insgesamt sehr sonnenreich und möglichst unbewölkt
    sein
  • Die Zeit in der die Mittagssonne scheint, sollte ebenfalls möglichst wolkenfrei
    sein
  • Die Sonne müsste jeden Tag scheinen!
  • Wir müssten die Zeit haben, und es schaffen, jeden einzelnen
    sonnenreichen Wochentag ein Sonnenbad zu nehmen
  • Das Sonnenbad sollte möglichst liegend eingenommen werden, da dies die
    Vitamin D Bildung der Haut verdoppelt.
  • Je mehr nackte Haut, umso mehr Vitamin D Bildung. Eine ausreichende
    Vitamin D Bildung zu erwarten, mit lediglich nackten Unterarmen, ist leider
    utopisch.
  • Das Sonnenbad sollte möglichst OHNE Sonnenschutz durchgeführt werden,
    da Sonnencreme die Vitamin D Bildung verhindert
  • Das Sonnenbad sollte nach der Zifferblattregel (Dr. Raimund von Helden,
    „Gesund in 7 Tagen- Erfolge mit der Vitamin D Therapie ) durchgeführt
    werden)


All diese Faktoren zeigen, dass ein typischer (auch nicht hochsensibler-) Büroarbeiter, Schichtarbeiter oder Angestellter mit seinem im Sommer angehäuften Vitamin D Spiegel nicht über den Winter kommen wird, sondern sehr wahrscheinlich die typischen Symptome wie Müdigkeit, Erschöpfung, Rückenschmerzen und Stimmungsabfall eintreten können.

Eine Vitamin D Ergänzung sollte immer auf den einzelnen Menschen, dessen
aktuellen Vitamin D Spiegel und dessen Tagesbedarf abgestimmt werden.
Bestenfalls sollte zuerst der Vitamin D Spiegel anhand eines Bluttest gemessen werden (Kosten ca. 22 €), und anhand dessen eine individuelle Vitamin D Beratung zur Aufsättigung und Berechnung der Erhaltungsdosis zugezogen werden.

Gerne helfe ich Dir bei allen Fragen rund um Vitamin D und deine Gesundheit weiter!